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Angelika Fey

Geboren 1981 in Stuttgart. Ab 2003 Studium der evangelischen Theologie, Germanistik und Erziehungswissenschaften in Marburg, 2008 Studium der katholischen Theologie und Germanistik in Freiburg, 2010 Abschluss des Studiums mit der ersten Staatsprüfung für Lehramt an Gymnasien an der Universität Marburg. Seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim DFG-Projekt Die Bedeutung der Bibelübersetzung für die theologische Hermeneutik, Fachgebiet Systematische Theologie, Philipps-Universität Marburg.

 

Projektskizze ‚Bibelübersetzung und Hermeneutik – Konsequenzen aus der Problematik der Bibelübersetzung
für die theologische Hermeneutik’

Das Dissertationsvorhaben hat es zum Ziel, eine Reflexion der Bibelübersetzung durch die Systematische Theologie zu leisten. Die Problematik der Bibelübersetzung ist theologiegeschichtlich hinlänglich bekannt, dennoch bleibt Luthers Sendbrief vom Dolmetschen mit seinen grundsätzlichen Überlegungen zweifelsohne der herausragendste Beitrag, der in den letzten 500 Jahren zur Problematik der Bibelübersetzung verfasst wurde. Dieser Mangel an übergeordneter Reflexion muss, gerade weil die Bibel das am häufigsten übersetzte Buch der Welt ist und eine eminent wichtige Stellung innerhalb der protestantischen Theologie und im protestantischen Glauben innehat, umso mehr verwundern. Hinzu kommt, dass die ‚richtige’ Übersetzung der Bibel ein Thema ist, über das keineswegs Einigkeit besteht, sondern das vielmehr zu beständiger Auseinandersetzung und Weiterentwicklung herausfordert. Dies ist an den zahlreichen Diskussionen zu normativen Fragen der Bibelübersetzung in den exegetischen Fächern der Theologie leicht ersichtlich.